Neuzugänge im Februar (man gönnt sich ja sonst nichts)

Montag, 1. März 2021

Im Februar bin ich ein bisschen eskaliert, was die Buchbestellung angeht, und das, obwohl ich ja noch nicht einmal alles gelesen habe, was ich letztes Jahr im Frühling gehamstert habe. Naja. Mit Gartenbedarf, Saatgut, solchen komischen Gummibändern zum Sport, Zeichenkram und jeder Menge Produkte aus dem Bioladen war mein "Gönnungs"-Level in diesem Jahr bisher SEHR hoch, aber irgendwie steht man dann doch immer vor dem Ding des Begehrens und denkt "Aber DAS brauche ich nun wirklich dringend, ohne das geht echt nix mehr!"

Ich gelobe Besserung. 

Dafür habe ich im Januar wirklich viele Sachen entsorgt, umsortiert, Kleidung gespendet, tatsächlich Platz in meinen Schränken gefunden und eine neue, bessere Ordnung umgesetzt. Seitdem fühle ich mich in meiner Arbeitsecke wieder richtig wohl (das muss man ja auch mal wertschätzen) und bin super zufrieden (mit mir). Leider betrifft das nicht mein Bücherregal, da KANN ich aber auch nichts verbessern, habe einfach keine Kapazitäten und deshalb stapelt sich alles und steht zweireihig (finde ich nervig, aber ist eben ein Nachteil des Regals, das ich nur übernommen habe). Trotzdem finden immer neue Bücher den Weg zu mir und folgende waren es im Februar:

1. Ava Reed: Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!
Leni ist ein normales und glückliches Mädchen voller Träume. Bis ein Moment alles verändert und etwas in ihr aus dem Gleichgewicht gerät. Es beginnt mit zu vielen Gedanken und wächst zu Übelkeit, Panikattacken, Angst vor der Angst. All das ist plötzlich da und führt zu einer Diagnose, die Leni zu zerbrechen droht. Sie weiß, sie muss Hilfe annehmen, aber sie verliert Tag um Tag mehr Hoffnung. Nichts scheint zu funktionieren, keine Therapie, keine Medikation. Bis sie Matti trifft, der ein ganz anderes Päckchen zu tragen hat, und ihn auf eine Reise begleitet, die sie nie antreten wollte …
(Quelle: Oetinger)



2. Zoe Hagen: Tage mit Leuchtkäfern

»Das Leben ist ein Privileg«, sagte ich. »Das Leben ist ein Privileg?«, fragte Noah erstaunt. »Ja«, sagte ich. Noah zog die Luft ein, ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er drehte sich zu Fred und den anderen um und fragte: »Wo zum Henker hast du denn den kleinen Gandhi hier her?«

Du bist einsam und unglücklich, dein Leben wie ein falscher Film, der an dir vorbeiläuft. Bis du neue Freunde triffst. Gut, die sind alle ein bisschen verrückt, sie nennen sich »Der Club der verhinderten Selbstmörder«. Aber sie geben dir Halt und sind wie Leuchtkäfer in deiner bodenlosen Traurigkeit. Denn du hast nur das eine Leben.
(Quelle: Ullstein)


3. Uticha Marmon: Das stumme Haus 

Im “Kaninchenbau”, wie das Haus, in dem die Zwillinge Nikosch und Nini wohnen, genannt wird, ist immer was los. Man kümmert sich umeinander, die Kinder wachsen gemeinsam, man kennt sich.
Aber dann ist von einem Tag auf den anderen alles anders, niemand darf raus, keine Schule, keine Freunde. Das ist nicht nur langweilig, das ist auch anstrengend. Schnell werden die Kinderzimmer viel zu eng, die schulfreie Zeit stressig. Und was soll man denn die ganze Zeit machen? Nikosch sieht wie seine Schwester aus dem Fenster, und da fällt ihm alles Mögliche auf. Zum Beispiel, dass sich in dem nagelneuen, superschicken Haus gegenüber etwas tut. Nachts blinkt dort immer wieder eine Taschenlampe. Bald erkennen Nikosch und Nini: Das ist ein Morsecode. SOS! Da ist jemand in Gefahr!
(Quelle: Fischer)


4. David Safier: 28 Tage lang 

Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. 28 Tage lang.

28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt.
28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört.
28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.
28 Tage, um eine Legende zu werden. (Quelle: Rowohlt)


5. Angelika Waldis: Ich komme mit

Seit 42 Jahren wohnt Vita Maier in dem Haus in der Torstraße 6. Als junge Mutter ist sie hier eingezogen. Doch längst ist der Sohn aus dem Haus, der Mann unter der Erde. Für ihren Nachbarn, den Studenten Lazy, ist Vita die Alte von oben, denn für Lazy gibt es nur seine Freundin Elsie. Doch so plötzlich, wie die Liebe kam, und ebenso heftig, kommt die Krankheit. Sie verscheucht Elsie und die Zukunft. Im Treppenhaus liest Vita einen mageren, erschöpften Lazy auf und nimmt ihn zu sich, um ihn mit Wurstbroten aufzupäppeln. Eine ungewöhnliche, lustige und seltsam innige Freundschaft entsteht. Dann kommt der Tag, an dem ein neues Blutbild die Zuversicht kaputt macht. »Ich steige aus«, sagt Lazy. »Ich komme mit«, sagt Vita. Und so begeben sich zwei Lebensmüde auf eine verrückte letzte Reise. (Quelle: Randomhouse)


6. Amy Giles: Jetzt ist alles, was wir haben

Sei die Beste. Und wenn nötig, sei unsichtbar.
Mit diesem Credo hat Hadley McCauley in ihrer Familie gelernt zu überleben. Perfekte Schülerin, perfekte Sportlerin, perfekte Tochter: Nur so kann sie ihren Vater bei Laune halten. Denn hinter der makellosen Fassade der McCauleys verbirgt sich ein hässliches Geheimnis. Um ihre kleine Schwester Lila vor dem unberechenbaren Vater zu schützen, tut Hadley alles. Doch dann tritt Charlie Simmons in ihr Leben und zwischen den beiden entwickelt sich eine verzweifelt-intensive Beziehung. Unterdessen eskaliert daheim die Gewalt, und Hadleys Strategie, nichts preiszugeben, greift nicht mehr. Doch auch als es zur Katastrophe kommt, schweigt sie ...
(Quelle: Randomhouse)


7. Neal Shusterman: Kompass ohne Norden

Caden hält sich für einen normalen Jungen. Doch sein Verstand ist ein krankhafter Lügner, der sich auf fantastische Reisen begibt. Manchmal befindet Caden sich auf dem Weg zum tiefsten Punkt der Erde im Marianengraben, auf einem Schiff, auf dem die Zeit seitlich läuft wie eine Krabbe, verwittert von Millionen Fahrten, die bis in die finstere Vergangenheit zurückreichen. Und in der Realität lässt Cadens Verstand harmlose Dinge wie einen Gartenschlauch zur tödlichen Gefahr werden. Als die Grenze zwischen realer und fantastischer Welt verschwimmt, begreift Caden: In den Tagen der Bibel hätte er vermutlich als Prophet gegolten, doch heute lautet die Diagnose: Schizophrenie. (Quelle: Hanser)




Ihr merkt vielleicht, wo mein Fokus in diesem Monat lag...Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Situationen...worauf das schließen lässt, bleibt ein Rätsel ;-) Ich bin schon ganz gespannt aufs Lesen und hoffe, ich habe mich nicht verschätzt. Kennt ihr eines der Bücher und habt es schon gelesen?

Liebe Grüße,
Isa

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