Gemeinsam Lesen #2 - Mein Sommer auf dem Mond

Dienstag, 20. März 2018

Nach einigen Dienstagen ohne meine Teilnahme an der "Gemeinsam Lesen"-Aktion möchte ich mich heute wieder mit einem neuen Buch melden. Ich habe mich relativ gut zurückgehalten beim Kauf von Büchern auf der Leipziger Buchmesse, bei einigen konnte ich dann aber doch nicht "Nein" sagen.
Wie es mir auf der Messe gefallen hat und was ich mitgenommen habe, werde ich noch in einem anderen Post erzählen, heute geht es nur um einen Roman. Ein Jugendroman, genauer gesagt. Aus diesem Genre hatte ich in den letzten Monaten ja eher weniger Lesestoff, deshalb bin ich ganz gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln wird.

"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die jeden Dienstag stattfindet und ihr könnt gerne *hier* klicken, wenn ihr mehr darüber erfahren wollt.

Aber fangen wir einfach mit den Fragen an:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "Mein Sommer auf dem Mond" von Adriana Popescu und bin auf Seite 184. Also ungefähr bei der Hälfte. :-)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? 
"Meine Freunde sind nicht mal meine Freunde. Sie wissen es nur nicht." 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich finde, bisher ist das Thema des Buches -vier Jugendliche in einem psychiatrischen Therapiezentrum auf Rügen- ganz gut angegangen worden. Was meine Meinung ein bisschen runterzieht, ist der Schreibstil. Ich merke deutlich beim Lesen, welche Satzstrukturen und Redewendungen die Autorin am liebsten verwendet und diese jugendliche Erzählweise ist zwar passend, weil die Kapitel in der Ich-Perspektive der Protagonisten geschrieben sind, aber teilweise ist es mir einfach zu anglisiert und ver"slangt".
Mag sein, dass in der Realität so gesprochen wird, aber im Buch auf eine Frage ungläubig mit "What?" zu antworten, stört mich. Ich hoffe, ich bin nicht die Einzige, die so denkt, denn dann würde ich mich wirklich spießig fühlen. :o)
Es ist komisch, dass es mir bei der Lesung, nach der ich den Roman gekauft habe, nicht aufgefallen ist, aber wahrscheinlich nimmt man alles beim Selberlesen anders wahr, als wenn es vorgelesen wird.

4. Wo und wann trifft man dich beim Lesen an?
Im Grunde überall. Ich lese oft auf der Couch, am Esstisch und wenn ich mit der Bahn unterwegs bin. In Wartezimmern, im Bett und beim Laufen ;) Mein momentaner Lebensraum ist allerdings fast ausschließlich unser Haus, deshalb trifft man mich auch nur da zum Lesen an.

Das wars auch schon für heute!
Ich wünsche euch einen wunderschönen Abend und bis zum nächsten Post :-)

xx Isa

4 Kommentare

  1. Hallo Isa,

    erstmal vielen lieben Dank für deinen Besuch bei mir und den Kommentar, den du hinterlassen hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

    Normalerweise mache ich auch bei Gemeinsam Lesen mit, aber diese und auch letzte Woche ist es bei mir ausgefallen. Aber schön, dass du mitgemacht hast. Dein Buch kannte ich noch nicht, aber die Autorin sagt mir was. Ich habe allerdings noch nie etwas von ihr gelesen - was ich demnächst aber wohl mal ändern muss. Dein Buch klingt richtig toll - aber zu viel Slang stört den Lesefluss, das kann ich mir schon vorstellen. :(

    Liebste Grüße
    Myna

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    1. Hi!

      Das ist doch nicht schlimm, wenn du nicht jede Woche mitmachst :) Ich kann auch oft nicht teilnehmen, weil ich einfach nicht so schnell lese und manchmal kaum Zeit für Blogposts habe...

      Ein anderes Buch der Autorin heißt "Paris, Du & Ich", vielleicht kommt sie dir dadurch bekannt vor...?
      Das Problem mit dem Slang hat mich übrigens mit jeder Seite weniger gestört - wahrscheinlich habe ich mich am Anfang einfach zu sehr darauf konzentriert. Manchmal suche ich leider zwanghaft nach Sachen, die mich stören c: Jetzt kann ich den Roman tatsächlich empfehlen :-)

      Liebe Grüße,
      Isa

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  2. Hallo Isa,
    das Cover deines derzeitigen Buches spricht mich schon sehr an. Aber auch deine Worte dazu klingen sehr interessant. Schon allein der Satz auf deiner aktuellen Seite sorgt für Spannung und macht neugierig. Ich hoffe, dass du dich mittlerweile ein wenig in den Schreibstil hineingefunden hast und dass dir die Geschcihte auch immer noch so gut gefällt (bzw. gefallen hat) :o)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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    1. Liebe Tanja,
      nachdem ich dieses Buch jetzt zu Ende gelesen habe, kann ich guten Gewissens sagen, dass es sich tatsächlich gelohnt hat, trotz Startschwierigkeiten nicht aufzugeben. An den Schreibstil hatte ich mich irgendwann auch gewöhnt, denn zum Ende hin wurde die Geschichte so großartig, dass meine Bedenken vom Anfang einfach weggewischt wurden :))

      Liebe Grüße,
      Isa

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